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Landraub


Antragsteller: Langbein & Partner Media GmbH & Co KG
Genehmigungsjahr: 2014
Fördersumme: € 94.000
Regie: Kurt Langbein
Genre: Dokumentarfilm
Drehbuch: Christian Brüser, Kurt Langbein
Drehorte: Wien, Hamburg, Berlin, London, Rumänien, Sierra Leone, Mozambique (Nampula), Schweiz (Genf), Äthiopien (Adis Abeba), Kambodscha (Phnom Penh)

„Kaufen sie Land. Es wird keines mehr gemacht“ Mark Twain
Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Wenn wir den Raubzug nicht verhindern, werden unsere Lebensgrundlagen zerstört.
LANDRAUB portraitiert die Investoren und die Bauern. Die einen sprechen von Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung und Versklavung.
LANDRAUB erzählt in großen Bildern von den Folgen. Der Verbrauch an Wasser, Chemie und Energie ist in der Agrarindustrie enorm.
LANDRAUB zeigt die Dimensionen. Eine Fläche halb so große wie Europa wurde bereits aufgekauft.
LANDRAUB erzählt, was das mit uns zu tun hat. Es sind Programme der EU, die zu Mega-Plantagen führen.
LANDRAUB wühlt auf, macht nachdenklich und animiert zum aktiven