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Deckname: Holec


Produktion: Novotny & Novotny Filmproduktion GmbH
Finanzierung: n/A
Genehmigungsjahr: 2015
Fördersumme: € 600.000
Kategorie: Spielfilm
Genre: Drama
   
Regie: Franz Novotny
Drehbuch: Franz Novotny
Besetzung: Johannes Zeiler, Vica Kerekes, Matous Ruml
Drehorte: Wien, Niederösterreich, Prag

Prag, 1968: Helmut Zilk, der Direktor des ORF, hat mit dem Zustandekommen der ersten "Prager Stadtgespräche" sein großes Ziel erreicht. Auf dem Fest nach der Livesendung lernt er Honza Nemec kennen, einen jungen, systemkritischen Regisseur, dessen letzter Film von der tschechischen Zensur verboten wurde. Dass Zilk ein Auge auf die aufstrebende Schauspielerin Eva an Honzas Seite wirft, entgeht dem Regisseur nicht. Auch nicht dem tschechischen Geheimagenten Nahodil, der Zilk als Informanten im Westen gewinnen will.
Als wenige Monate später mit dem Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen in Prag der "Prager Frühling endet, ist Honza der einzige, der geistesgegenwärtig das Unrecht auf Filmmaterial aufzeichnet. Der Welt von dem Unrecht, das in Prag gerade geschieht berichten wollend, flieht er mit Eva über die Grenze, um Zilk das brisante Material für die österreichischen Nachrichten auszuhändigen.
Nicht ahnend, dass Zilk sich schon längst nicht mehr den Fängen Nahodils entziehen kann.