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Rotzbub


Produktion: Aichholzer Filmproduktion GmbH
Finanzierung: n/A
Genehmigungsjahr: 2016
Fördersumme: € 814.000
Kategorie: Spielfilm
Genre: Satire
   
Regie: Marcus Rosenmüller
Drehorte: Animationsfilm

In Siegheilkirchen hadert der junge „Rotzbub“ mit der spießigen Enge seiner Heimat. Als eines Nachts die dunkelhaarige Schönheit
Natascha in der elterlichen Wirtsstube Platz nimmt, ist der Rotzbub von ihr gefesselt. Als im Ort ein „Espresso“ mit „Juke-Box“
eröffnet, will er endlich etwas erleben. Tatsächlich taucht dort Mariolina, die Tochter der geheimnisvollen Natascha- ein bildhübsches
Mädchen – auf. Er ist auf der Stelle bis über beide Ohren verliebt – aber leider viel zu schüchtern. Da belauscht er unfreiwillig die
Dorfgranden, die mit der verhassten „Zigeunerin und ihrer Brut“ am Jakobikirtag „kurzen Prozess“ machen wollen. Aus Liebe zu
Mariolina vereitelt der Rotzbub diesen Plan, indem er am Jakobikirtag im ganzen Dorf von ihm gestaltete Flugblätter und
Transparente verteilt, auf denen er die erotischen Geheimnisse und sonstigen Scheinheiligkeiten der Dorfgranden schonungslos
aufdeckt und so seine Angebetete und ihre Mutter vor dem aufgewiegelten Mob rettet.